Evelyn Barenbrügge


Zur Person

Ich teile mein Leben in zwei Teile: Ich wuchs in einer ganz normalen Familie in Münster auf. Nach der Schule erlernte ich den Beruf der Bauzeichnerin und studierte zwei Jahre später Bautechnik. Ich reiste viele Jahre durch die ganze Bundesrepublik, bis ich mich 1993 endgültig in der Domstadt Billerbeck niederließ.
Meinen zweiten Teil begann ich 1998 als Quereinsteigerin und schrieb bis 2006 als freie Mitarbeiterin für die Lokalpresse. Von 2006 bis 2008 absolvierte ich an der Akademie für Fernstudien in Hamburg ein Schreibstudium. Ich beteiligte mich an Wettbewerben, schrieb für eine Internetplattform über Südafrika und veröffentlichte Kurzgeschichten in verschiedenen Anthologien. Mein historischer Roman "Leeres Versprechen" erschien Anfang 2014 als ungekürztes Hörbuch im Action-Verlag Essen, im Sommer als überarbeitete Neuauflage und E-Book im Engelsdorfer Verlag.
Am 17. Februar 2015 wurde der historische Liebesroman "Tayfun" im Bookshouse-Verlag veröffentlicht. Überraschend wurde dieses Buch im März als beste Neuerscheinung von der Histo-Couch mit dem Historikus ausgezeichnet. Dieses Buch gibt es als Print sowie in allen gängigen e-Book-Formaten.
"Lobola - Preis der Liebe, eine Geschichte, die in Südafrika spielt und mein bisher persönlichstes Buch, erschien am 9. Oktober 2015 ebenfalls im Bookshouse-Verlag als Print sowie in allen gängigen e-Book-Formaten.

 

Online

Website der Autorin:


Evelyn Barenbrügge ist auch zu finden auf www.leserkanone.de

und www.histo-couch.de


Grundsätzlich beeindrucken mich Autoren, die das Handwerk beherrschen und mit klarer Sprache im eigenen Stil schreiben. Wie Henning Mankell, Doris Gercke, Ferdinand von Schirach, James A. Michener und vor allem die südafrikanischen Schriftsteller, wie Athol Fugard, J. M. Coetzee, André Brink, Deon Meyer und Roger Smith, um nur einige zu nennen. Auf die Aussiedlergeschichte in meinem Roman "Leeres Versprechen" bin ich gestoßen, weil ich mich an Maria Theresia und ihre Siedlungspolitik erinnerte. Als Kind bekam ich von meiner Großmutter einen alten Maria Theresia Taler und ich hatte stets das Brustbild dieser imponierenden Persönlichkeit vor Augen. Ich recherchierte und fand Informationen über Aussiedler aus dem Sauerland.
Für meinen zweiten Roman hatte ich zuerst die Idee, dann suchte ich nach einem interessanten historischen Hintergrund für meine Figuren. Den habe ich in den Assimilationsgesetzen Maria Theresias gefunden, mit denen sie das fahrende Volk sesshaft machen wollte sowie im Hora-Aufstand, der in Siebenbürgen stattfand.
2003 habe ich mein Herz an Südafrika verloren. Seitdem reise ich immer wieder in dieses Land, habe viele Menschen dort kennengelernt, gute Freunde gefunden und mehr, als nur die in den Reiseführern beschriebenen Sehenswürdigkeiten gesehen. Ein fantastisches Land, eine unglaubliche Natur und für mich ein Stück Heimat.
Zur Recherche habe ich viele themenbezogene Bücher studiert. In meiner Freizeit lese ich gern Krimis und Thriller, moderne Literatur oder Historisches, vor allem südafrikanische Literatur. Manchmal lese ich beim Frühstück, während einer Bahnfahrt, im Flugzeug, im Urlaub oder abends vor dem Einschlafen. Je nach Jahreszeit genieße ich es, die Füße vor dem Kamin hochzulegen, oder mich auf einer Liege in der Sonne zu räkeln.



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